VFB Friedrichshafen e.V. Abteilung Faustball
Aktuelles
Turniersieg bei der Wettkampfpremiere. Großer Jubel bei den jüngsten Faustballern des VfB Friedrichshafen nach dem unverhofften Erfolg. Hinten, v.l.n.r.: Nayla Both, Daniel Müller, Malik Karakoc, Lukas Müller; vorn: Jakob Hoffman, Jakob Betzold und Tijan Rojko

Turniersieg bei der Wettkampfpremiere. Großer Jubel bei den jüngsten Faustballern des VfB Friedrichshafen nach dem unverhofften Erfolg. Hinten, v.l.n.r.: Nayla Both, Daniel Müller, Malik Karakoc, Lukas Müller; vorn: Jakob Hoffman, Jakob Betzold und Tijan Rojko

VfB-Jugend triumphiert beim Turnierdebüt

Erfolgreicher Härtetest vorm Ligastart. Bevor es am kommenden Sonntag erstmals um Punkte geht, sammelten zwei Teams des VfB Friedrichshafen am Wochenende in Neugablonz noch einmal Spielpraxis.

Den Anfang machten am Samstagmorgen die Aktiven. Insgesamt zwölf Mannschaften kämpften beim Alfred-Schöler-Gedächtnisturnier um den Pokalsieg. Der VfB Friedrichshafen erwischte einen guten Start in die Vorrunde und sicherte sich mit drei Siegen gegen Erolzheim, Unterpfaffenhofen und Neugablonz den Gruppensieg. Anschließend ging es für die Seehasen im A-Turnier weiter. Hier wurde der Erfolgslauf allerdings von der durchweg höherklassigen Konkurrenz gestoppt.

Zwar zeigte der VfB Friedrichshafen sowohl gegen das junge Bayernligateam des SV Tannheim wie auch gegen Zweitligist ASV Veitsbronn eine starke Leistung. Ein weiterer Sieg wollte jedoch nicht mehr herausspringen. Im Endklassement belegten die Seehasen damit, wie im Vorjahr, den sechsten Platz.

Der VfB spielte mit: Mario Müller, Michael Pieper, Tobias Paul, Fabian Schmidt-Redlin, Mathias Stange, Johanna Beck und Christine Scheurer 

Der Sonntag gehörte dann dem Faustballnachwuchs. Für das U14-Team des VfB Friedrichshafen gleich in doppelter Hinsicht eine Premiere. Denn für die jüngsten Häfler war es nicht nur die erste Teilnahme an einem Wettkampf überhaupt, sondern für einige Spieler auch der erste Einsatz auf Rasen.

Dementsprechend nervös startete das VfB-Team ins erste Spiel gegen den SV Amendingen. Der noch feuchte Rasen machte erschwerte den Spielaufbau erheblich und da auch der Angriff nicht fehlerfrei agierte, musste man sich am Ende knapp geschlagen geben. Der Ärger über die unnötige Niederlage verflog jedoch schnell wieder. Es sollte die einzige Niederlage im gesamten Turnier bleiben.

Mit zwei klaren Siegen gegen Herrnwahlthann und Illertissen beendete Friedrichshafen die Vorrunde als Gruppenzweiter. Und mit einer starken Mannschaftsleistung im Kreuzspiel gegen den SV Erolzheim sicherte man sich das Halbfinalticket.

Dort wurde es nochmal spannend, denn der TV Herrnwahlthann präsentierte sich beim zweiten Aufeinandertreffen deutlich stärker als noch in der Vorrunde. Umso größer war nach dem Sieg der Jubel über den Finaleinzug.

Dort wartete mit Titelverteidiger TV Segnitz der stärkste Gegner im Teilnehmerfeld. Aber der VfB-Nachwuchs ließ sich nicht einschüchtern. War zu Beginn noch das bayerische Team im Vorteil, so bekam die Häfler mit fortlaufender Spieldauer immer mehr Oberwasser. Kurz vor Schluss erzwang der VfB den Ausgleich und drehte damit das Spiel. Zwei stark herausgespielte Angriffe brachten die Führung, welche bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand gegeben wurde. Nach dem Schlusspfiff brachen dann alle Dämme. Spieler, Trainer und die mitgereisten Eltern bejubelten den Pokalsieg, mit dem im Vorfeld wirklich niemand gerechnet hätte.