VFB Friedrichshafen e.V. Abteilung Faustball
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Trotz großem Kampf und hohem, läuferischen Einsatz blieb das ersatzgeschwächte Landesligateam am Sonntag ohne Punktgewinn. Hinten v.r.n.l.: Alex Paul, Michael Pieper, Marc Gerhardt; vorn: Luca Huber, Fabian Schmidt-Redlin und Lena Pieper

Trotz großem Kampf und hohem, läuferischen Einsatz blieb das ersatzgeschwächte Landesligateam am Sonntag ohne Punktgewinn. Hinten v.r.n.l.: Alex Paul, Michael Pieper, Marc Gerhardt; vorn: Luca Huber, Fabian Schmidt-Redlin und Lena Pieper

Schwarzer Sonntag in der Landesliga

Einen schweren Stand hatte das Landesligateam am Sonntag in Albstadt. Dort mussten man verletzungsbedingt und wegen Terminkollisionen auf gleich fünf potenzielle Stammspieler verzichten. In ungewohnter Aufstellung und ohne die etatmäßigen Angreifer gab es gegen die Spitzenteams der Liga nichts zu holen. Und so trat man die Heimreise am Ende, trotz großem, kämpferischen Einsatz, ohne Punkte an.

Im ersten Spiel unterstrich der TV Veringendorf seine Aufstiegsambitionen. Obwohl VfB-Angreifer Michael Pieper mit Spielwitz die Partie lange offenhielt, hatten die Hausherren in allen drei Sätzen den längeren Atem und konnten zudem mit Spielerwechseln das Tempo hochhalten. So stand hier am Ende eine klare 0:3 (6:11/7:11/7:11) Niederlage.

Im zweiten Spiel ging es gegen Lokalrivale TSV Lindau, welcher ebenfalls auf Kurs in Richtung Aufstieg geht. Und wie in der vorigen Partie stemmte sich der VfB lange gegen die Niederlage, musste sich aber auch in dieser Partie mit 0:3 (11:7/11:5/11:8) geschlagen beben.

Fast hätte es im abschließenden Spiel gegen den SV Oberböhringen noch mit einem Punktgewinn geklappt. In den ersten beiden Sätzen hatten die Seehasen jeweils im Endspurt das Nachsehen. Dann aber schien die Wende geschafft und mit dem Sieg im dritten Durchgang wurde der Endscheidungssatz erzwungen. Dort sah es lange gut für den VfB aus, am Ende verhinderten zwei unglückliche Eigenfehler den erhofften Punktgewinn.

Positiv aus Häfler Sicht ist die Rückkehr von Abwehrass Marc Gerhardt nach über einem halben Jahr Verletzungspause.

Mit diesem Ergebnis verabschiedet sich der VfB Friedrichshafen aus dem Aufstiegsrennen. Nun gilt es am letzten Spieltag Anfang Februar in Friedrichshafen noch ein paar Punkte einzusammeln, um die Spielzeit auf einem sicheren Mittelfeldplatz zu beenden.