Zum Auftakt wartete mit dem Malmsheim direkt der Gastgeber auf die Häfler. Die hohen Temperaturen und vor allem der ungewohnt harte Boden bereiteten dem VfB erhebliche Probleme. Die Friedrichshafener fanden nur schwer ins Spiel und streuten zudem immer wieder Stockfehler ein. Die Hausherren hingegen nutzten ihren Heimvorteil konsequent aus und revanchierten sich damit für die Niederlage in der Vorrunde. Am Ende mussten sich die Seehasen klar mit 0:2 (8:11/6:11) geschlagen geben.
Im zweiten Spiel gegen den TV Veringendorf zeigte sich die Mannschaft deutlich verbessert. Die Abwehr stand nun wesentlich sicherer und im Angriff fanden die Häfler immer wieder die entscheidenden Lücken in der gegnerischen Defensive. Nach einem starken ersten Satz schien jedoch der Faden etwas zu reißen. Veringendorf nutzte die Nachlässigkeiten des VfB und konnte den zweiten Durchgang für sich entscheiden. Im entscheidenden dritten Satz besann sich Friedrichshafen wieder auf seine Stärken, zeigte eine konzentrierte Leistung und sicherte sich verdient den 2:1-Erfolg.
Der TSV Grafenau stellte im dritten Spiel keine allzu große Herausforderung dar. Die VfB-Abwehr wurde kaum gefordert und im Angriff agierte die Mannschaft äußerst effektiv. Von Beginn an kontrollierten die Häfler das Geschehen und ließen ihrem Gegner beim 2:0 (11:3/11:4) kaum Chancen zur Entfaltung.
Im abschließenden Spiel wartete mit dem TV Unterhaugstett der Favorit des Turniers. Im ersten Satz hielten die Häfler lange gut mit, den Satzverlust konnte man jedoch nicht verhindern. Im zweiten Satz sorgte eine Serie von Angabenfehlern zu Beginn des zweiten Durchgangs frühzeitig für einen deutlichen Rückstand, den die Häfler nicht mehr aufholen konnten. Vielmehr nutzte Unterhaugstett die Schwächephase konsequent aus und setzte sich weiter ab. Damit war die Gegenwehr des VfB gebrochen und die Partie ging schließlich klar mit 0:2 (8:11, 3:11) verloren.
Trotz der Niederlagen gegen Malmsheim und Unterhaugstett kann der VfB Friedrichshafen mit dem Spieltag zufrieden sein. Mit zwei Siegen aus vier Begegnungen belegten die Faustball-Youngsters am Ende den dritten Platz im Bezirkspokal und erfüllten damit die Vorgabe des Trainerteams. Vor allem die starke Reaktion nach dem misslungenen Auftakt sowie die geschlossene Mannschaftsleistung machen Hoffnung für die kommenden Aufgaben.


