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Interview mit Dorothee Schröder

Vor dem Halbfinale führte der VfB Friedrichshafen ein Interview mit Dorothee Schröder aus Schneverdingen. Frau Schröder ist nicht nur die Trainerin des neuen Titelträgers TV Jahn Schneverdingen, sondern auch Auswahltrainerin der Nationalmannschaft U18 weiblich.

 

Die Mutter der U18 Nationalspielerin Theresa Schröder nahm sich trotz Meisterschaftstress die Zeit und beantwortete entspannt die Fragen des VfB Friedrichshafen.

Wie zufrieden bist du bisher mit dem Abschneiden deiner Mannschaft?

Mit dem Ergebnis bin zufrieden, mit der Leistung nicht ganz. Wir sind Gruppenerster geworden und stehen im Halbfinale. Zum Ende hatten wir aber auch Glück, die beiden Unentschieden waren nicht eingeplant. Spielerisch ist für das Halbfinale sicherlich noch Luft nach oben. Ein Problem war sicherlich die lange Pause zwischen Spiel zwei und drei. Da hatten wir dann Mühe unseren Spielfluss wieder zu finden.

Was habt ihr euch im Vorfeld ausgerechnet?

Unser Ziel war und ist der Meistertitel. Allerdings wird es nicht leicht werden. Schon in der Vorrunde hatten wir die schwerere Gruppe erwischt. In dieser Gruppe hätte jeder weiter kommen können. Das zeigen ja auch die Ergebnisse, da war es am Ende sehr eng.

Favoriten für die Endspielteilnahme sind in meinen Augen der MTV Hammah und der VfL Kellinghusen. Beide Teams treffen ja im Halbfinale aufeinander, das wird auf jeden Fall ein interessantes Spiel. Und natürlich hoffen wir, dass es auch bei uns klappt mit dem Endspiel.

Wie gefällt es euch in Friedrichshafen bzw. am Bodensee?

Sehr gut, für norddeutsche Verhältnisse ist das hier richtig schönes Wetter. In Schneverdingen herrscht seit Oktober Winter. Hier haben wir endlich mal wieder die Sonne gesehen. Wir haben den Aufenthalt hier sehr genossen. Der See ist sehr schön, wir sind direkt am Ufer untergebracht, einfach herrlich. Und ich selbst komme immer gern hierher. Ich habe hier viele nette Freunde, die ich dann wiedersehe

Ihr seid ja Stammgast auf DM, wie beurteilst du das Niveau der Mannschaften?

Da muss ich ein bisschen differenzieren. Bei uns in Norddeutschland ist das Niveau bereits auf den Regionalmeisterschaften sehr hoch. Da hätten von den sechs Teilnehmern an der Norddeutschen Meisterschaft alle sechs Teams hier mitspielen können. Im Vergleich ist das Niveau hier etwas niedriger, aber einer Deutschen Meisterschaft angemessen. Wir haben hier schon sehr viele gute Spiele gesehen.

Wie findest du das Heim-Team vom VfB Friedrichshafen?

Da bin positiv überrascht. Die Mädchen spielen gut mit und sind keinesfalls Kanonenfutter. Besonders beeindruckt hat mich die Jessica. Vom Bewegungsablauf und auch was die Abwehr anbelangt eine starke Spielerin. Und den vierten Platz in der Vorrunde sehe ich als Erfolg an. Zumal der Gruppenfünfte aus Kirchen ja auch Stammgast auf Deutschen Meisterschaften ist.

Gibt es eine Spielerin  auf dieser Meisterschaft, die realistische Chancen auf einen Einsatz bei der Heim-WM im nächsten Jahr in Dresden hat?

Da möchte ich mich nicht äußern, das ist Sache der Damen-Trainerin.  Auch was die U18-Nationalmannschaft angeht, die ich trainiere, will ich noch nichts sagen. Die Nominierungen werden nach den Deutschen Jugendmeisterschaften bekannt gegeben.

Deine Tochter Theresa steht ja bei euch am Hauptschlag. Wie ist das, wenn man als Mutter auch gleichzeitig die Trainerin der eigenen Tochter ist? Wie funktioniert das im Alltag,  muss man die Tochter antreiben oder wurde ihr das Talent in die Wiege gelegt?

Mit Theresa klappt das sehr gut. Ob ihr das in die Wiege gelegt wurde vermag ich nicht zu sagen. Sie ist halt sehr Ballsport begeistert. Sie hat verschiedene Sportarten ausgeübt und hat sich dann irgendwann auf Faustball festgelegt. Aber da habe ich nie Einfluss genommen. Was das angeht hatte sie immer die freie Wahl.

Der VfB Friedrichshafen ist eine recht kleine Faustballabteilung, hast du Wünsche, Anregungen was wir bei der nächsten Meisterschaft besser machen könnten?

Da habe ich nichts zu bemängeln. Eine gut organisierte Meisterschaft, für alles ist gesorgt. Einen Wehrmutstropfen gibt es aber schon, nur dafür könnt ihr als Ausrichter nichts. Es ist schade dass die ganze Faustballfamilie am Abend nicht noch einmal zusammen kommt. Da macht leider jeder Verein etwas Eigenes.

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