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Saisonfinale ohne „Happy End“

Faustball – Am Sonntag endete für die Herrenteams des VfB Friedrichshafen die Feldsaison 2012.

In Lindau und Biberach galt es nochmals alle Kräfte für einen versöhnlichen Saisonabschluss zu mobilisieren.

Für das Regionalligateam ging es in Lindau, gegen die Konkurrenz aus Dennach, Bissingen und Lindau, nur noch um die berühmte „Goldene Ananas“. Nach dem gesicherten Klassenerhalt konnten die Häfler entspannt in ihre Spiele gehen. So einfach wie gedacht wurde es dann jedoch nicht. In allen drei Spielen mussten die Seehasen bis an ihre Leistungsgrenze gehen. Bereits die erste Partie gegen Dennach machte klar, dass von lockerem Abfausten zum Saisonausklang keine Rede sein konnte. Nach verschlafenem erstem Satz steigerte sich die Mannschaft und erkämpfte sich ein 2:2 (4:11/ 11:9/ 9:11/ 11:7) Unentschieden. Auch in der zweiten Partie gegen den TV Bissingen/ Teck musste der VfB für den Punktgewinn hart arbeiten. Erst in der Verlängerung des Entscheidungssatzes konnte das 2:2 Unentschieden (4:11/ 11:5/ 9:11/ 14:12) gesichert werden.

Mit einem 3:1 (11:7/ 11:5/ 8:11/ 11:6) Sieg gegen die Hausherren setzte der VfB dann den Schlussstrich unter eine schwierige, aber am Ende doch überaus erfolgreiche Aufstiegssaison.

Der VfB Friedrichshafen I spielte mit: Stephan Zier, Michael Pieper, Mario Müller, David Ressel und Fabian Schmidt

 

Nicht gereicht hat es am Ende für die Landesligamannschaft. In Biberach mussten die Häfler ihre Spiele gegen den TSV Allmendingen und Gastgeber TG Biberach II unbedingt gewinnen und zudem auf einen Ausrutscher der direkten Kontrahenten Heuchlingen und Ravensburg hoffen. Äußerst konzentriert starteten die Häfler daher in die Partie gegen Allmendingen. Aus einer kompakten Defensive heraus zog der VfB sein Angriffsspiel auf und setzte den Gegner damit massiv unter Druck. Die Sätze eins und zwei entschied Friedrichshafen klar für sich. Im dritten Satz aber bekam der Gegner noch einmal Oberwasser und so musste die Entscheidung im vierten Satz fallen. Dort verdiente sich dann Nachwuchshoffnung Kevin Sohal Bestnoten. Mehrmals fischte er im letzten Moment noch den Ball von der Linie und zwang den gegnerischen Angreifer damit zu mehr Risiko was sich auszahlen sollte. Zwei Angabenfehler des Gegners entschieden das Spiel in der Verlängerung zu Gunsten des VfB.

Der Anfang war gemacht, für den Klassenerhalt musste nun aber auch die zweite Partie gegen den Gastgeber gewonnen werden. Kampflos würde Dauerrivale Biberach die Partie jedoch nicht abgeben. Von Anfang an entwickelte sich ein zäher Schlagabtausch. Dominiert von den starken Angaben beider Teams kam kaum ein richtiger Spielaufbau zu Stande. Außerdem zeigte sich mit zunehmender Spieldauer, wie viel Substanz das erste Spiel die Häfler gekostet hatte. Zwar konnte der VfB nach dem Verlust des ersten Satzes im zweiten Durchgang noch einmal ausgleichen, dann aber schlichen sich mehr und mehr Eigenfehler ins Häfler Spiel. Am Ende entschieden genau diese Fehler die Partie zu Gunsten der TG Biberach. Da der TSB Ravensburg ebenfalls ein Spiel gewonnen hatte, war der Abstieg des VfB besiegelt. Nach nur einer Saison muss der Aufsteiger wieder zurück in die Bezirksliga.

Für den VfB Friedrichshafen II spielten: Reiner Müller, Jens Krüger, Alwin Gauer, Kevin Sohal und André Meier

 

André Meier

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